Sonntag, 20. Juni 2010

Wieviel kostet die Freiheit?

derStandard artikel "Androids Killer-Feature im Test"

staunen über staunen:
kämpft doch das gros der österreicher gegen überwachungsgesetze.
werden doch zugriffe der exekutive auf handydaten als angriff auf die eigene persönlichkeit und privatsphäre angesehen...

und dann dieser artikel und dieses forum:
google bringt ein "killer-feature" auf den markt. - online via internet leitet dich ein gps-programm direkt an dein ziel. - gratis

man erpart sich dadurch teure offline-systeme von garmin oder tomtom.
kosten die doch (im gegensatz zu einem so "billigen" smartphone) mindestens 100 EUR.

als gegenleistung gibt man google die aktuelle position preis, inkl. verbindung zum smartphone - dem herz eines modernen menschen, wenn er up-to-date sein will.

um ein paar hundert euro aufpreis bekommt man dieses killer-feature gratis.

das schreit nach zwei grundlegenden fragen:
  • verkauft der moderne mensch seine so geliebte privatsphäre wirklich um ein paar hundert euro?
  • und ist google mit seinen geschäftspartnern wirklich so viel vertrauenswürdiger als unsere exekutive?

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