wer glaubt, weiß nicht.
wer weiß, glaubt nicht.
glaube hat seine berechtigung in absoluter freiwilligkeit.
glaube wird zu aberglaube, wenn er falsifiziert wird.
wissen hat seine dogmatische berechtigung, bedingt aber, dass es verifizierbar bleibt.
wer glaubt, wider wissen, verfällt dem abgerglaube genauso, wie jener, der nur glaubt zu wissen.
wer glaubt, weil er belogen wurde, unterliegt dem irrglauben,
wer vorgibt zu glauben, wider besserem wissen, der lügt und betrügt.
dogmatischer glaube ist ein paradoxon, denn glaube kann niemals wahrheitsanspruch stellen.
von glauben kann keine pflicht abgeleitet werden, blos empfehlung.
liebe grüße nach rom.
Mittwoch, 28. September 2011
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