drei freunde... (nein, nicht fünf, die sind noch zu jung dafür, und das seit fast 70 jahren)
...treffen sich seit jahren immer wieder in ihrem stammcafe.
eines tages tappte einer der drei direkt in eine polizeikontrolle: weit überhöhte geschwindigkeit, 0.8 promille.
und wie das schicksal so spielt, ist der andere freund gerade der polizist, der ihn aufgehalten hat.
"du weißt, dass ich dir den führerschein abnehmen müsste?", fragte er seinen (noch)freund.
"aber wir sind doch freunde, lass' mich doch einfach weiterfahren"...
wir wissen, wie solche situationen normalerweise ablaufen, aber nicht bei unserem polizisten. - am ende darf sein (noch kurzfristig)freund den rosa schein behalten, aber die strafe war ihm sicher.
das schlimmste daran aber war, dass ihn sein (jetzt sicher nicht mehr)freund die autoschlüssel abnahm, sodass ihn seine frau abholen musste.
wieder in der stammkneipe angekommen kühlte das klima rapide ab.
die freunde waren keine freunde mehr. sie schwiegen sich an. - den ganzen abend.
frost legte sich über den stammtisch.
als der polizist wortlos nach hause ging, klagte der freund dem dritten sein leid:
"stell' dir vor: er hat mich beinhart verpfiffen. jetzt hab' ich eine saftige strafe sitzen und zuhause feuer am dach. - wegen dem muss ich jetzt sogar zu fuß in die kneipe gehen, weil meine alte die autoschlüssel weggesperrt hat."
"was war denn los?"
"er hat mich bei einer verkehrskontrolle erwischt, und anstatt mich durchzuleiten hat er mir eine strafe aufgebrummt!"
"was hattest du angestellt???"
"ich hatte was getrunken und war zu schnell unterwegs, weil ich meiner alten versprochen hatte, um zehn zuhaus zu sein."
"viel zu schnell?"
"kann man sagen...""viel getrunken?"
"so um die 0.8 herum..."
"hätte er anders handeln können?"
"hallooooo! was soll das! es ist mein freund. - er hätte mich durchwinken können!"
"mit weit überhöhter geschwindigkeit?"
"jetzt übertreib mal nicht. --- ja, mag schon sein, aber er kennt mein auto! dafür hat man ja freunde, dass sie loyal zu einem stehen. und wo bleibt da die loyalität in seinem handeln?"
"hast du dich ihm gegenüber loyal verhalten, als du ihn in diese situation brachtest?..."
Montag, 7. November 2011
Mittwoch, 28. September 2011
Dogmatischer Glaube.
wer glaubt, weiß nicht.
wer weiß, glaubt nicht.
glaube hat seine berechtigung in absoluter freiwilligkeit.
glaube wird zu aberglaube, wenn er falsifiziert wird.
wissen hat seine dogmatische berechtigung, bedingt aber, dass es verifizierbar bleibt.
wer glaubt, wider wissen, verfällt dem abgerglaube genauso, wie jener, der nur glaubt zu wissen.
wer glaubt, weil er belogen wurde, unterliegt dem irrglauben,
wer vorgibt zu glauben, wider besserem wissen, der lügt und betrügt.
dogmatischer glaube ist ein paradoxon, denn glaube kann niemals wahrheitsanspruch stellen.
von glauben kann keine pflicht abgeleitet werden, blos empfehlung.
liebe grüße nach rom.
wer weiß, glaubt nicht.
glaube hat seine berechtigung in absoluter freiwilligkeit.
glaube wird zu aberglaube, wenn er falsifiziert wird.
wissen hat seine dogmatische berechtigung, bedingt aber, dass es verifizierbar bleibt.
wer glaubt, wider wissen, verfällt dem abgerglaube genauso, wie jener, der nur glaubt zu wissen.
wer glaubt, weil er belogen wurde, unterliegt dem irrglauben,
wer vorgibt zu glauben, wider besserem wissen, der lügt und betrügt.
dogmatischer glaube ist ein paradoxon, denn glaube kann niemals wahrheitsanspruch stellen.
von glauben kann keine pflicht abgeleitet werden, blos empfehlung.
liebe grüße nach rom.
Donnerstag, 18. August 2011
Der Fehler unserer Gesellschaft.
eine "weisheit" unseres volksmundes meint: "hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner"
und genau das ist der fehler unserer gesellschaft, denn: "hilf dir selbst, dann hilft dir keiner", ist die realität.
und BTW:
ein geschenk ist des dann, wenn es bedingungslos und ohne hintergedanken erfolgt.
das andere ist ein simples tauschgeschäft.
und genau das ist der fehler unserer gesellschaft, denn: "hilf dir selbst, dann hilft dir keiner", ist die realität.
und BTW:
ein geschenk ist des dann, wenn es bedingungslos und ohne hintergedanken erfolgt.
das andere ist ein simples tauschgeschäft.
Dienstag, 28. Juni 2011
Du willst ja gar keinen Ferrari haben.
was du begehrst, sind die "bewundernden" blicke der anderen.
was du begehrst, ist der gespannte gesichtsausdruck, wenn du über deine letzte ausfahrt erzählst.
was du begehrst, ist die aufmerksamkeit, welche dir andere entgegenbringen,
was du begehrst, ist das begehren des mädchens nach prestige, welches du mit dem begehren nach dir gleichsetzt.
darum denke daran:
wenn du jemanden respektierst, ihn bewunderst, lobst, schätzt,
wenn du jemanden aufmerksamkeit schenkst, zuhörst, wertschätzt,
wenn du jemanden liebst,
dann schenkst du diesem jemand jedesmal mehr, als der größte luxus bieten kann.
stell dir vor, du hast einen Ferrari und keinen interessiert's...
was du begehrst, ist der gespannte gesichtsausdruck, wenn du über deine letzte ausfahrt erzählst.
was du begehrst, ist die aufmerksamkeit, welche dir andere entgegenbringen,
was du begehrst, ist das begehren des mädchens nach prestige, welches du mit dem begehren nach dir gleichsetzt.
darum denke daran:
wenn du jemanden respektierst, ihn bewunderst, lobst, schätzt,
wenn du jemanden aufmerksamkeit schenkst, zuhörst, wertschätzt,
wenn du jemanden liebst,
dann schenkst du diesem jemand jedesmal mehr, als der größte luxus bieten kann.
stell dir vor, du hast einen Ferrari und keinen interessiert's...
Mittwoch, 8. Juni 2011
Kommunikation.
* das gehirn speichert erfahrung in form von impression (bild, geruch, geräusch) und emotion, welches ich hier als "erinnerung" zusammenfasse.
* sprache ist die verknüpfung von definition (das wort, die phrase) mit erinnerung. - diese verknüpfung ist individuell (für jedes individuum einzigartig)
* emotion verhält sich direkt proportional zu erinnerung - bidirektional.
nun betrachten wir uns mal den weg eines einfachen gedanken vom individuum A zu individuum B.
A erfasst in seiner phantasie eine situation, ein gedanke, den er/sie weiterbringen will.
A verwendet die verknüpfung seiner erinnerungen mit der sprache, um einen satz zu verfassen.
A schreibt/spricht diesen satz. - der satz enthält bereits im aufbau in wortwahl und in gestaltung auch unbewusste emotion. im gespräch wird ein großteil der unbewussten emotion mittels körpersprache zusätzlich übertragen.
dieser satz macht sich auf den weg zu B
B erhält nun akustisch (und visuelle) information, welche über vorgefertigte filter bereits vorverarbeitet werden. - wörter und sätze werden erfasst und stehen im direkten zusammenhang der bereits gedachten vorstellungen. - so kann es bereits im erfassen des satzes dazu kommen, dass wörter anders interpretiert oder sogar falsch gelesen werden können.
B's unterbewusstsein filtert nun die erhaltene information (dem eigenen gedanken zustimmendes wird gegenüber widersprechendem bevorzugt). dieser filter ist abhängig von emotionszustand, auffassungsvermögen und aktuell gefasste vorstellung (phantasie) innerhalb der kommunikation.
B's unterbewusstsein verwandelt nun die worte in bilder und emotionen, welche natürlich (siehe oben) nicht jene bilder und emotionen sind, welche A mit den wörtern verbindet.
B interpretiert nun bewusst jenes bild.
ein einfaches extrembeispiel:
A, ein mann, welcher B (eine frau) gerade in einer eisdiele getroffen hat, spaziert mit ihr noch ein stück dahin.
dabei kommen sie bei einem spielplatz vorbei. (anm. A liebt kinder und wünscht sich in seinem leben familie)
ein mann führt ein kind über den zebrastreifen, welche A die worte: "was sagt man dazu?" entlockt.
A's bild entspricht dem bild des idealen vaters, der sich um sein kind kümmert und das bild erinnert ihn an jene zeiten, wo ihn vater oder mutter vom spielplatz abholten, nach hause, zu einer tasse kakao.
B wird mit A's worten auf diesen mann aufmerksam und in ihr kocht die wut und die scham hoch. - die ohnmacht über ihre vergangenheit, über diesen mann, der sie damals mit dem versrpechen vom spielplatz lockte, ihr seine puppensammlung zu zeigen...
(anmerkung: "A", "B", "Franz", "Mann" und "Frau" sind natürlich zufällig gewählt und eine übereinstimmung mit realfällen ist in jedem falle zufällig und ungewollt, und natürlich kam in diesem szenario kein kind zu schaden, weder virtuell, noch real)
* sprache ist die verknüpfung von definition (das wort, die phrase) mit erinnerung. - diese verknüpfung ist individuell (für jedes individuum einzigartig)
* emotion verhält sich direkt proportional zu erinnerung - bidirektional.
nun betrachten wir uns mal den weg eines einfachen gedanken vom individuum A zu individuum B.
A erfasst in seiner phantasie eine situation, ein gedanke, den er/sie weiterbringen will.
A verwendet die verknüpfung seiner erinnerungen mit der sprache, um einen satz zu verfassen.
A schreibt/spricht diesen satz. - der satz enthält bereits im aufbau in wortwahl und in gestaltung auch unbewusste emotion. im gespräch wird ein großteil der unbewussten emotion mittels körpersprache zusätzlich übertragen.
dieser satz macht sich auf den weg zu B
B erhält nun akustisch (und visuelle) information, welche über vorgefertigte filter bereits vorverarbeitet werden. - wörter und sätze werden erfasst und stehen im direkten zusammenhang der bereits gedachten vorstellungen. - so kann es bereits im erfassen des satzes dazu kommen, dass wörter anders interpretiert oder sogar falsch gelesen werden können.
B's unterbewusstsein filtert nun die erhaltene information (dem eigenen gedanken zustimmendes wird gegenüber widersprechendem bevorzugt). dieser filter ist abhängig von emotionszustand, auffassungsvermögen und aktuell gefasste vorstellung (phantasie) innerhalb der kommunikation.
B's unterbewusstsein verwandelt nun die worte in bilder und emotionen, welche natürlich (siehe oben) nicht jene bilder und emotionen sind, welche A mit den wörtern verbindet.
B interpretiert nun bewusst jenes bild.
ein einfaches extrembeispiel:
A, ein mann, welcher B (eine frau) gerade in einer eisdiele getroffen hat, spaziert mit ihr noch ein stück dahin.
dabei kommen sie bei einem spielplatz vorbei. (anm. A liebt kinder und wünscht sich in seinem leben familie)
ein mann führt ein kind über den zebrastreifen, welche A die worte: "was sagt man dazu?" entlockt.
A's bild entspricht dem bild des idealen vaters, der sich um sein kind kümmert und das bild erinnert ihn an jene zeiten, wo ihn vater oder mutter vom spielplatz abholten, nach hause, zu einer tasse kakao.
B wird mit A's worten auf diesen mann aufmerksam und in ihr kocht die wut und die scham hoch. - die ohnmacht über ihre vergangenheit, über diesen mann, der sie damals mit dem versrpechen vom spielplatz lockte, ihr seine puppensammlung zu zeigen...
(anmerkung: "A", "B", "Franz", "Mann" und "Frau" sind natürlich zufällig gewählt und eine übereinstimmung mit realfällen ist in jedem falle zufällig und ungewollt, und natürlich kam in diesem szenario kein kind zu schaden, weder virtuell, noch real)
Mittwoch, 18. Mai 2011
political correct.
political incorrect ist...
...wenn man politiker als "dumm" bezeichnet.
...wenn angesehene herren unrasiert in handschellen fotographiert werden.
...wenn IWF präsidenten in den wind gereimt werden.
...wenn man statt "maximalpigmentierte" schwarze sagt.
irrelevant ist...
...ob die konsequenz der worte menschenleben gefährdet.
...ob die worte der wahrheit entsprechen.
...ob das kolportierte ziel auch dem anvisierten ziel entspricht.
wenn man flüchtlinge präventiv als verbrecher bezeichnet,
wenn man jenen, die nichts haben, den rest nimmt,
wenn man mit dem argument "wer nichts verbrochen hat, hat nichts zu verbergen" im geheimen überwachungsgesetze beschließt,
wenn man tod, leid oder hunger über tausende menschen bringt,
und wenn man menschen wie tiere behandelt
ist das nicht wichtig,
solange man dies "political correct" ausdrückt.
und schlussendlich ist es ja ein unterschied,
ob man von der "vergewaltigung" durch assange spricht, welcher wegen ungeschützem sex angeklagt wurde,
oder ob man vom "sex skandal" des IWF präsidenten spricht, der mehrfach versuchter vergewaltigung beschuldigt wird.
...wenn man politiker als "dumm" bezeichnet.
...wenn angesehene herren unrasiert in handschellen fotographiert werden.
...wenn IWF präsidenten in den wind gereimt werden.
...wenn man statt "maximalpigmentierte" schwarze sagt.
irrelevant ist...
...ob die konsequenz der worte menschenleben gefährdet.
...ob die worte der wahrheit entsprechen.
...ob das kolportierte ziel auch dem anvisierten ziel entspricht.
wenn man flüchtlinge präventiv als verbrecher bezeichnet,
wenn man jenen, die nichts haben, den rest nimmt,
wenn man mit dem argument "wer nichts verbrochen hat, hat nichts zu verbergen" im geheimen überwachungsgesetze beschließt,
wenn man tod, leid oder hunger über tausende menschen bringt,
und wenn man menschen wie tiere behandelt
ist das nicht wichtig,
solange man dies "political correct" ausdrückt.
und schlussendlich ist es ja ein unterschied,
ob man von der "vergewaltigung" durch assange spricht, welcher wegen ungeschützem sex angeklagt wurde,
oder ob man vom "sex skandal" des IWF präsidenten spricht, der mehrfach versuchter vergewaltigung beschuldigt wird.
Samstag, 9. April 2011
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