gewaltige aufregung um griechenland:
schulden über schulden. weltuntergangsstimmung in europa, während die geier aus übersee schon kreisen.
sehen wir griechenland mal als firma an. - was würde es darstellen:
das management würde sich nahezu ausschließlich darum kümmern, welchen SUV man als nächstes auto anschaffen müsste, oder welche dienstreise auf dem programm stünde.
aquisition ist nebensächlich, aber auch nicht notwendig:
denn die aufträge, die das management daherschleppt werden von der belegschaft soundso nicht wirklich erledigt:
zuviel sind die mitarbeiter damit beschäftigt, ihre eigenen, privaten, projekterln in der arbeitszeit zu bewerkstelligen. der rest der zeit geht für kaffeepausen drauf, in denen man über das management wettert.
was passiert mit einer solchen maroden firma in der privatwirtschaft?
genau: die firma wird liquidiert, das management großzügig abgefertigt, die auffälligen (z.b. fleißigen) mitarbeiter gekündigt und der rest der belegschaft in eine neue firma übernommen.
dann beginnt das spiel von vorne.
bezahlt wird das ganze mittels jenen firmen, welche sinnvoll wirtschaften und ihre kredite zurückzahlen. wär' ja auch noch schöner, wenn banken oder anwälte um ihr geld kommen würden...
ja gut, eine ganz stinknormale situation, wie sie täglich in der freien wirtschaft vorkommt.
warum dann die aufregung über griechenland?
Donnerstag, 29. April 2010
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